Ratgeber
Was kostet es, wer zahlt, worauf kommt es an. Jeder Beitrag beantwortet eine Frage im ersten Satz und nennt seine Quellen.
- Altgold und Bruchgold: der Unterschied im Preis
Bruchgold wird ausschließlich nach dem Feingoldgehalt bezahlt, Altgold kann darüber hinaus einen Verkaufswert als Schmuckstück haben, und dieser Unterschied entscheidet, ob ein Stück eingeschmolzen oder weiterverkauft wird.
- Die Ankaufquittung: welche Angaben darauf stehen müssen
Eine brauchbare Ankaufquittung nennt Gewicht auf 0,01 Gramm, festgestellten Feingehalt, den zugrunde gelegten Feingoldkurs, den Auszahlungsbetrag sowie Datum und Firmenangaben des Käufers, denn erst diese fünf Punkte machen den Preis überprüfbar.
- Warum Anlagegold ohne Umsatzsteuer verkauft wird
Anlagegold ist von der Umsatzsteuer befreit, wenn es als Barren mit mindestens 995 Tausendstel Feingehalt oder als Münze mit mindestens 900 Tausendstel vorliegt, die nach 1800 geprägt wurde, gesetzliches Zahlungsmittel war und höchstens 80 Prozent über dem Goldwert gehandelt wird.
- Armbandlänge bestimmen: die Handgelenkmaße im Vergleich
Man misst den Handgelenkumfang mit einem Maßband direkt auf der Haut und rechnet je nach Armbandtyp 1,0 bis 2,5 Zentimeter Zugabe hinzu, wobei starre Reifen und Uhrenarmbänder weniger brauchen als locker fallende Ketten.
- Asbest im Dach: erkennen und entsorgen lassen
Asbestzementplatten wurden in Deutschland bis 1993 verbaut und dürfen nur von sachkundigen Fachbetrieben abgenommen und entsorgt werden, wobei die Kosten je nach Fläche bei 30 bis 70 Euro je Quadratmeter liegen und Reinigen, Bohren oder Beschichten gesetzlich verboten sind.
- Auto ins Ausland verkaufen: was zu erledigen ist
Vor der Übergabe wird das Fahrzeug außer Betrieb gesetzt, bei Überführung auf eigener Achse ein Ausfuhrkennzeichen beantragt, und der Verkauf ist der Zulassungsstelle und der Versicherung schriftlich mit Käuferdaten und Datum anzuzeigen, sonst haftet der Verkäufer weiter.
- Finanzieren oder leasen: die Rechnung über vier Jahre
Leasing hat die niedrigere Monatsrate, weil nur der Wertverlust bezahlt wird, doch am Ende der Laufzeit steht kein Eigentum, weshalb sich die Finanzierung rechnet, sobald das Fahrzeug länger als die Laufzeit gefahren werden soll.
- Leasingrückgabe: welche Schäden zählen als normal
Als normale Gebrauchsspuren gelten kleine Steinschläge in der Front, Kratzer bis etwa 3 Zentimeter ohne Lackdurchbruch und übliche Sitzabnutzung, während Dellen, Kratzer bis auf das Blech, Risse in Polstern und Reifen unter 3 Millimetern Profil berechnet werden.
- Transportschaden am Neuwagen: Rechte bei der Übergabe
Ein bei der Übergabe erkannter Transportschaden ist ein Sachmangel, weshalb die Annahme nicht verweigert werden muss, aber der Schaden vollständig ins Übergabeprotokoll gehört, damit der Anspruch auf Nachbesserung und auf Ausgleich des merkantilen Minderwerts erhalten bleibt.
- Übergabeprotokoll: die Punkte, die hineingehören
Ein brauchbares Übergabeprotokoll nennt Datum, Uhrzeit, Kilometerstand, Kraftstoffstand, alle mitgegebenen Schlüssel und Unterlagen, den Zustand mit allen sichtbaren Schäden und die Unterschriften beider Seiten, denn danach ist jede Beschädigung dem Käufer zuzurechnen.
- Auto ummelden: Unterlagen, Fristen, Kosten
Für die Ummeldung braucht es Zulassungsbescheinigung Teil I und II, die eVB-Nummer der Versicherung, ein SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer, den Personalausweis und den HU-Nachweis, und die Gebühren liegen je nach Fall bei 25 bis 70 Euro plus Kennzeichen.
- Auto verkauft: wann abgemeldet werden muss
Der Verkäufer muss den Verkauf der Zulassungsstelle unverzüglich anzeigen, also praktisch binnen weniger Tage, mit Name, Anschrift und Ausweisdaten des Käufers, weil er sonst für Bußgelder, Kfz-Steuer und Gebühren weiter in Anspruch genommen wird.
- Anzahlung beim Autokauf: welche Rechte bleiben
Eine Anzahlung von 10 bis 20 Prozent ist üblich und zulässig, sie muss bei einem Rücktritt aus vom Händler zu vertretenden Gründen vollständig zurückgezahlt werden, und im Insolvenzfall ist sie ohne Sicherung eine einfache Insolvenzforderung mit typischerweise geringer Quote.
- Autokauf online: wann das Widerrufsrecht greift
Das 14tägige Widerrufsrecht greift nur, wenn der Vertrag ausschließlich über Fernkommunikationsmittel geschlossen wurde, also ohne persönliches Gespräch im Autohaus, und es entfällt nicht dadurch, dass das Fahrzeug später vor Ort abgeholt wird.
- Automatik oder Quarz: Wartung, Genauigkeit, Kosten
Eine Quarzuhr ist genauer und im Unterhalt mit rund 25 Euro alle zwei bis drei Jahre deutlich günstiger, während eine Automatikuhr alle fünf bis sieben Jahre 250 bis 450 Euro Revision kostet, dafür aber reparierbar bleibt und im Wiederverkauf besser abschneidet.
- Originalteil oder Nachbau: Preis, Garantie, Zulassung
Teile in Erstausrüsterqualität stammen aus derselben Fertigung wie Originalteile und kosten 25 bis 50 Prozent weniger, während freie Nachbauten noch günstiger sind, aber je nach Bauteil eine Bauartgenehmigung brauchen, ohne die die Betriebserlaubnis erlöschen kann.
- Bauendreinigung: was dazugehört und was nicht
Die Bauendreinigung entfernt groben Bauschmutz und macht das Gebäude begehbar, während die Bauschlussreinigung als Feinreinigung die bezugsfertige Übergabe herstellt, wobei erstere 3 bis 7 Euro und letztere 5 bis 12 Euro je Quadratmeter kostet.
- Betriebsfeier im Lokal: Kosten je Kopf
Eine Betriebsfeier im Lokal kostet 45 bis 120 Euro je Person, und steuerlich bleiben Zuwendungen bis 110 Euro je Person und Veranstaltung für die Beschäftigten steuerfrei, wobei in diesen Betrag alle Kosten einschließlich Raummiete und Umsatzsteuer einzurechnen sind.
- Biberschwanz oder Frankfurter Pfanne: Preis und Optik
Die Frankfurter Pfanne ist mit etwa 10 Ziegeln je Quadratmeter und 22 Grad Regeldachneigung die günstigere und schneller verlegte Deckung, während der Biberschwanz in Doppeldeckung 34 bis 38 Stück je Quadratmeter braucht, mehr wiegt und erst ab 30 Grad regelsicher ist.
- Blitzschutz auf dem Dach: wann er vorgeschrieben ist
Für normale Wohnhäuser besteht keine allgemeine Pflicht zum Blitzschutz, wohl aber für Gebäude über 20 Metern Höhe, für bauliche Anlagen mit größeren Menschenansammlungen und für weich bedeckte Dächer, und eine Anlage kostet 3.000 bis 8.000 Euro.
- Brillant oder Diamant: der Unterschied im Wortsinn
Diamant bezeichnet das Material, Brillant dagegen eine bestimmte Schliffform mit mindestens 32 Facetten in der Krone, 24 im Unterteil und einer runden Rundiste, weshalb jeder Brillant ein Diamant ist, aber längst nicht jeder Diamant ein Brillant.
- Wie oft ein Büro gereinigt werden sollte
Sanitärbereiche und Küchen brauchen tägliche Reinigung, Büroflächen je nach Belegung zwei- bis fünfmal in der Woche und Glasflächen, Heizkörper sowie Böden in Grundreinigung ein- bis zweimal im Jahr, wobei ein Büro mit 400 Quadratmetern monatlich 600 bis 1.400 Euro kostet.
- Catering: was pro Person zu rechnen ist
Ein Fingerfood-Empfang kostet 18 bis 35 Euro je Person, ein Buffet 35 bis 60 Euro und ein serviertes Menü 55 bis 95 Euro, wobei Personal, Geschirrmiete, Anfahrt und Aufbau in vielen Angeboten getrennt ausgewiesen werden und den Preis um 25 bis 50 Prozent erhöhen.
- Dach undicht: was vor dem Handwerker zu tun ist
Zuerst wird das Wasser aufgefangen und der Stromkreis des betroffenen Bereichs abgeschaltet, dann fotografiert und die Versicherung informiert, und erst danach beginnt die Suche nach der Eintrittsstelle, die meist ein bis mehrere Meter oberhalb der Tropfstelle liegt.
- Gerüst bei Dacharbeiten: Kosten und Standzeit
Ein Gerüst am Einfamilienhaus kostet 6 bis 12 Euro je Quadratmeter Gerüstfläche für vier Wochen einschließlich Auf- und Abbau, also 1.500 bis 3.500 Euro, und ab 3 Metern Absturzhöhe ist eine Absturzsicherung bei gewerblichen Arbeiten vorgeschrieben.
- Dachbegrünung: Genehmigung, Statik, Pflege
Eine extensive Dachbegrünung ist in den meisten Bundesländern verfahrensfrei, verlangt aber einen statischen Nachweis für die Zusatzlast von 60 bis 150 Kilogramm je Quadratmeter, und in vielen Kommunen bestehen Förderprogramme sowie eine ermäßigte Niederschlagswassergebühr.
- Zwischensparren oder Aufsparren: Dämmung im Vergleich
Die Zwischensparrendämmung kostet 60 bis 120 Euro je Quadratmeter und wird von innen eingebaut, die Aufsparrendämmung 130 bis 220 Euro und nur bei abgedecktem Dach, dafür liegt sie ohne Unterbrechung über den Sparren und vermeidet Wärmebrücken.
- Abschlagszahlungen beim Dachdecker: was zulässig ist
Abschläge dürfen nur für bereits erbrachte und vertragsgemäße Leistungen verlangt werden, weshalb eine Vorkasse über den gesamten Betrag unzulässig ist und bei Mängeln ein angemessener Teil einbehalten werden darf, üblicherweise das Doppelte der Mängelbeseitigungskosten.
- Dachdecker-Angebot prüfen: die Posten, die fehlen dürfen
Ein prüfbares Dachangebot listet Fläche in Quadratmetern, Deckungsmaterial mit Fabrikat, Lattung, Unterspannbahn, alle Verwahrungen aus Blech, Gerüst, Entsorgung und Mehrwertsteuer getrennt, denn genau diese Posten verschwinden in Pauschalangeboten und tauchen später als Nachtrag auf.
- Notdienst am Dach: was der Einsatz kostet
Ein Noteinsatz kostet 180 bis 450 Euro für Anfahrt und erste Sicherung, mit Nacht-, Sonntags- oder Feiertagszuschlägen von 25 bis 100 Prozent, wobei eine Notabdeckung mit Plane bei 120 bis 350 Euro liegt und die Gebäudeversicherung diese Kosten in der Regel trägt.
- Dachfenster nachträglich einbauen: Kosten und Genehmigung
Ein nachträglich eingebautes Dachfenster kostet einschließlich Eindeckrahmen und Innenverkleidung 1.200 bis 3.000 Euro, und genehmigungsfrei ist der Einbau meist nur, solange die Dachfläche nicht verändert wird und keine Gaube entsteht.
- Dachfenster oder Gaube: Kosten, Genehmigung, Gewinn an Raum
Ein Dachfenster kostet 1.200 bis 3.000 Euro und bringt mehr Licht je Euro, eine Gaube kostet 9.000 bis 25.000 Euro, schafft dafür aber Stehhöhe und damit nutzbare Wohnfläche, und sie ist fast immer genehmigungspflichtig.
- Lattenabstand auf dem Dach: was die Norm vorgibt
Der Lattenabstand ergibt sich aus der Decklänge des jeweiligen Ziegels und liegt bei gängigen Modellen zwischen 31 und 38 Zentimetern, wobei er über die Dachfläche gleichmäßig verteilt und aus der tatsächlichen Sparrenlänge zurückgerechnet wird.
- Mindestdachneigung: welcher Ziegel ab wie viel Grad darf
Jede Deckungsart hat eine Regeldachneigung, die bei Hohlpfannen bei etwa 22 Grad und bei Flachdachziegeln bei 22 bis 30 Grad liegt, und wer sie unterschreitet, braucht zusätzliche Maßnahmen wie eine regensichere Unterdeckung.
- Dachrinne dimensionieren: die Rechnung nach Dachfläche
Maßgeblich ist die wirksame Dachfläche mal der örtlichen Regenspende, und daraus ergibt sich die Nennweite: eine halbrunde Rinne der Größe 285 entwässert rund 70 Quadratmeter, die Größe 333 rund 110 Quadratmeter, bei einem Fallrohr von 100 Millimetern für bis zu 200 Quadratmeter.
- Zink, Kupfer oder Kunststoff: Dachrinnen im Vergleich
Titanzink hält 40 bis 60 Jahre bei 25 bis 45 Euro je Meter, Kupfer 80 bis 120 Jahre bei 45 bis 90 Euro, Kunststoff 20 bis 30 Jahre bei 8 bis 20 Euro, wobei Kupfer und Zink nie an derselben Dachfläche verbaut werden dürfen.
- Dachrinne reinigen: wie oft und wer haftet
Bei Laubbäumen in der Nähe wird zweimal im Jahr gereinigt, sonst einmal im Spätherbst, und die Kosten von 80 bis 250 Euro sind als Betriebskosten auf Mieter umlegbar, während der Eigentümer für Schäden durch unterlassene Reinigung haftet.
- Dachrinnenheizung: wann sie sich rechnet
Eine Dachrinnenheizung lohnt sich nur an Nordseiten mit wiederkehrender Eisbildung über Eingängen und Gehwegen, denn bei 30 bis 40 Watt je laufendem Meter und 400 bis 800 Betriebsstunden im Winter kostet sie 40 bis 130 Euro Strom im Jahr, ohne die eigentliche Ursache zu beheben.
- Laubschutz in der Rinne: welche Systeme halten
Laubschutzsysteme strecken das Reinigungsintervall von jährlich auf alle zwei bis drei Jahre, ersetzen die Reinigung aber nicht, weil feiner Schmutz durchfällt, und sie verringern den freien Querschnitt der Rinne um 10 bis 25 Prozent.
- Holzschädling im Dachstuhl: erkennen und behandeln
Runde Ausfluglöcher von 1 bis 2 Millimetern deuten auf den Nagekäfer, ovale von 5 bis 10 Millimetern auf den Hausbock, der als einziger tragende Querschnitte innerhalb weniger Jahre zerstören kann und deshalb sofortiges Handeln verlangt.
- Dachterrasse abdichten: Aufbau und typische Fehler
Eine Dachterrasse braucht eine wurzelfeste Abdichtung mit mindestens 2 Prozent Gefälle, eine Anschlusshöhe von 15 Zentimetern über der Belagsoberkante und einen Notüberlauf, denn genau an diesen drei Punkten scheitern die meisten Ausführungen.
- Dachwartungsvertrag: Leistungen und Preise
Ein Dachwartungsvertrag kostet 150 bis 400 Euro im Jahr für ein bis zwei Kontrollen mit Protokoll und rechnet sich vor allem dadurch, dass kleine Schäden erkannt werden, bevor Wasser in die Konstruktion gelangt und aus 200 Euro Reparatur ein vierstelliger Bauschaden wird.
- Einzelne Dachziegel tauschen: wann das reicht
Der Einzeltausch lohnt sich, solange weniger als etwa fünf Prozent der Ziegel beschädigt sind und Lattung sowie Unterspannbahn intakt sind, wobei je Ziegel 25 bis 60 Euro einschließlich Anfahrt anfallen und das größte Problem die Beschaffung des passenden Modells ist.
- Frostschäden am Ziegel: woran man sie sieht
Frostschäden zeigen sich an abplatzenden Kanten, muscheligen Ausbrüchen an der Oberfläche und daran, dass ein betroffener Ziegel beim leichten Anschlagen dumpf statt hell klingt, weil er Wasser aufgenommen hat.
- Wie lange ein Dach hält, nach Deckung getrennt
Ein Tonziegeldach hält 60 bis 100 Jahre, ein Betondachstein 40 bis 60 Jahre und eine Bitumenabdichtung auf dem Flachdach 20 bis 30 Jahre, wobei nicht der Ziegel selbst, sondern Lattung, Unterspannbahn und Anschlüsse zuerst versagen.
- Wann Desinfektion nötig ist und wann Reinigung reicht
In Büros, Wohnungen und den meisten Gewerbeflächen reicht gründliche Reinigung, weil sie den größten Teil der Keime mechanisch entfernt, während Desinfektion in medizinischen Einrichtungen, Lebensmittelbetrieben und bei bekannter Kontamination vorgeschrieben ist.
- Die vier C beim Diamanten und was sie im Preis bedeuten
Von den vier Bewertungsgrößen wirkt sich das Gewicht am stärksten auf den Preis aus, doch der Schliff entscheidet über das Aussehen, weshalb ein sehr gut geschliffener Stein mit leichter Tönung und kleiner Einschlussgruppe deutlich mehr fürs Geld bietet als ein makelloser mit schwachem Schliff.
- Diesel oder Benziner: ab welcher Laufleistung sich was rechnet
Ein Diesel rechnet sich gegenüber einem vergleichbaren Benziner ab etwa 20.000 bis 25.000 Kilometern im Jahr, weil der Mehrpreis von 2.000 bis 3.500 Euro und die höhere Kfz-Steuer erst durch den geringeren Verbrauch ausgeglichen werden.
- Edelstein-Zertifikat lesen: worauf es ankommt
Ein belastbares Zertifikat nennt Maße auf 0,01 Millimeter, Gewicht auf 0,01 Karat, Schliffbewertung, Farb- und Reinheitsgrad, mögliche Behandlungen und eine Prüfnummer, während Angaben zum Wert in Euro auf ein Gefälligkeitsgutachten hindeuten.
- Steine im Altgold: werden sie mitbezahlt oder ausgebrochen
Steine unter etwa 0,20 Karat werden beim Altgoldankauf in der Regel nicht vergütet und mit eingeschmolzen, während sich das Ausfassen ab etwa 0,50 Karat lohnt, weil die Kosten von 15 bis 40 Euro je Stein dann deutlich unter dem Steinwert liegen.
- Ehering aus Gold, Platin oder Palladium: der Vergleich
Platin ist das haltbarste Material, weil es bei Kratzern nur verdrängt statt abgetragen wird, kostet aber bei gleichem Ringmodell rund 40 Prozent mehr als 750er Gold, während 585er Gold der beste Kompromiss aus Härte, Preis und Reparierbarkeit ist.
- Eingewachsener Nagel: was das Studio darf
Ein eingewachsener Nagel ist eine krankhafte Veränderung und gehört damit in podologische oder ärztliche Behandlung, während die kosmetische Fußpflege nur pflegen und beraten darf, weil das Ausschneiden der Nagelecke das Problem regelmäßig verschlimmert.
- Gebrauchtes Elektroauto: was der Akku noch taugt
Entscheidend ist der State of Health, der nach acht Jahren typischerweise bei 85 bis 92 Prozent liegt, und Herstellergarantien greifen meist erst unterhalb von 70 Prozent, weshalb ein unabhängiges Batteriezertifikat für 80 bis 200 Euro vor dem Kauf sinnvoll ist.
- Ladeverlust und Reichweite: was auf der Rechnung ankommt
Zwischen dem Zähler und der Batterie gehen je nach Ladeleistung 8 bis 20 Prozent der Energie verloren, weshalb der tatsächliche Verbrauch eines Elektroautos deutlich über dem liegt, den das Bordinstrument anzeigt.
- Entrümpelung oder Reinigung: was der Auftrag umfasst
Eine Entrümpelung räumt und entsorgt und wird nach Volumen in Kubikmetern abgerechnet, die Reinigung folgt danach und wird nach Fläche berechnet, weshalb beide Leistungen getrennt zu beauftragen und in dieser Reihenfolge auszuführen sind.
- Reste einpacken: was die Box kosten darf
Einen Anspruch auf das Einpacken von Resten gibt es nicht, die meisten Lokale bieten es aber an und verlangen dafür 0 bis 1,50 Euro für die Verpackung, wobei die Haftung für die Ware mit der Übergabe auf den Gast übergeht.
- Fahrzeugbrief und Zulassungsbescheinigung: was welches Papier ist
Die Zulassungsbescheinigung Teil I ist der frühere Fahrzeugschein und wird mitgeführt, Teil II ist der frühere Fahrzeugbrief, bleibt zu Hause und dient als Nachweis der Verfügungsberechtigung, ist aber kein Eigentumsnachweis im rechtlichen Sinne.
- Fahrzeughistorie prüfen: welche Abfragen es gibt
Die aussagekräftigsten Quellen sind die Serviceakte des Herstellers, die jede Vertragswerkstatt für 20 bis 50 Euro ausdruckt, und die Abfrage in der Hinweis- und Informationsdatenbank der Versicherer, die über den eigenen Versicherer läuft und gemeldete Schäden zeigt.
- Feingoldgehalt berechnen: vom Bruttogewicht zum Materialwert
Der Materialwert ergibt sich aus dem bereinigten Gewicht mal Feingehalt mal Tageskurs, wobei vom Bruttogewicht zuerst Steine, Federn, Stahlteile und Kittfüllungen abzuziehen sind, weil diese Bestandteile nicht vergütet werden.
- Fensterreinigung: Preis je Fenster und je Stunde
Abgerechnet wird entweder je Fenster mit 3 bis 12 Euro oder nach Stunde mit 30 bis 55 Euro, wobei Rahmen, Sprossen, Höhe über 3 Metern und stark verschmutzte Flächen den Preis um 30 bis 120 Prozent erhöhen.
- Fisch im Lokal: woran Frische erkennbar ist
Frischer Fisch hat klare, gewölbte Augen, hellrote Kiemen, festes Fleisch, das nach Druck zurückfedert, und riecht nach Meer statt nach Fisch, wobei die Kühlkette bei höchstens 2 Grad und die Lagerung auf Eis die Voraussetzung dafür sind.
- Flachdach oder Steildach: Kosten über 40 Jahre
Ein Flachdach kostet im Bau 20 bis 35 Prozent weniger, verlangt aber alle 20 bis 30 Jahre eine neue Abdichtung, weshalb sich beide Bauformen über 40 Jahre gerechnet annähern und die Entscheidung eher an Nutzung und Bebauungsplan fällt.
- French oder Babyboomer: der Unterschied im Ergebnis
Beim French wird eine klar abgegrenzte weiße Spitze gesetzt, beim Babyboomer verläuft die Farbe weich vom Nagelbett zur Spitze, weshalb der French exakter wirkt und der Babyboomer den nachwachsenden Ansatz länger verbirgt.
- Kosmetische oder medizinische Fußpflege: die Abgrenzung
Kosmetische Fußpflege pflegt gesunde Füße und ist ein freier Beruf, während die medizinische Fußpflege als Podologie ein geschützter Heilberuf mit staatlicher Ausbildung ist, der krankhafte Veränderungen behandeln darf und bei bestimmten Diagnosen von der Krankenkasse getragen wird.
- Garantie und Gewährleistung beim Auto: der Unterschied
Die Gewährleistung ist gesetzlich, richtet sich gegen den Verkäufer und dauert bei Gebrauchtwagen vom Händler mindestens ein Jahr, während die Garantie eine freiwillige Zusage von Hersteller oder Händler ist, deren Umfang allein in ihren Bedingungen steht.
- 7 oder 19 Prozent: der Steuersatz im Lokal
Entscheidend ist nicht das Produkt, sondern ob eine Dienstleistung hinzukommt: Wird eine Speise zum Mitnehmen abgegeben, gilt der ermäßigte Satz, wird sie an Ort und Stelle mit Bedienung, Geschirr und Sitzplatz serviert, gilt der Regelsatz.
- Personal in der Gastronomie finden und halten
Eine Neubesetzung kostet zwischen 3.000 und 8.000 Euro an Suche, Einarbeitung und entgangener Leistung, weshalb Maßnahmen zur Bindung wie planbare Dienstpläne und verlässliche freie Tage wirtschaftlich stärker wirken als eine Lohnerhöhung in gleicher Höhe.
- Gebrauchtwagen prüfen: die Punkte vor der Unterschrift
Vor der Unterschrift werden Fahrzeugbrief und Ausweis des Verkäufers abgeglichen, Spaltmaße und Lackschichtdicke geprüft, der Serviceverlauf gelesen und eine Probefahrt mit kaltem Motor gemacht, wobei ein unabhängiger Check bei einer Prüforganisation 80 bis 180 Euro kostet.
- Preisverhandlung beim Händler: die belegbaren Spielräume
Beim Gebrauchtwagen vom Händler sind 5 bis 12 Prozent Nachlass üblich, weil Standzeit, Aufbereitungskosten und anstehende Verschleißarbeiten den Spielraum bilden, und belegbare Argumente wirken dabei deutlich stärker als reines Feilschen.
- Gelnägel entfernen: der Weg ohne Schaden
Hartes Gel wird im Studio in 25 bis 45 Minuten schichtweise abgefräst, wobei eine dünne Restschicht stehen bleibt, während lösliche Systeme in Aceton aufgeweicht werden, und das Abziehen mit den Fingern die oberste Nagelschicht mitnimmt, die 4 bis 6 Monate zum Nachwachsen braucht.
- Gel oder Acryl: der Unterschied für den Naturnagel
Gel härtet unter UV- oder LED-Licht aus und bleibt flexibler, Acryl härtet chemisch an der Luft und ist härter, weshalb Gel bei dünnen Naturnägeln angenehmer ist, während Acryl bei starker Beanspruchung länger hält und sich leichter ablösen lässt.
- Getränkepreise im Lokal: wie kalkuliert wird
Getränke werden mit einem Aufschlagfaktor von 3 bis 6 auf den Wareneinsatz kalkuliert, weil dieser Rohertrag Personal, Miete, Energie und Spülkosten tragen muss, weshalb ein Kaffee mit 22 Cent Materialkosten am Ende 3,20 Euro kostet.
- Glasreinigung in der Höhe: Technik und Sicherheitspflichten
Ab etwa 3 Metern Absturzhöhe sind bei gewerblichen Arbeiten technische Schutzmaßnahmen erforderlich, weshalb je nach Gebäude mit Teleskopstangen bis 15 Meter, Hubarbeitsbühne, Fassadenbefahranlage oder Seilzugangstechnik gearbeitet wird.
- Gold über die Grenze: ab welchem Wert es anmeldepflichtig ist
Wer die Europäische Union mit Barmitteln von 10.000 Euro oder mehr betritt oder verlässt, muss diese schriftlich anmelden, und seit 2021 zählen dazu ausdrücklich auch Goldmünzen und Barren mit einem Feingehalt von mindestens 900 Tausendstel.
- Geerbtes Gold verkaufen: was zu beachten ist
Verkaufen darf nur, wer allein erbt oder die Zustimmung aller Miterben hat, und für die Steuer zählt nicht das eigene Erbdatum, sondern der Anschaffungszeitpunkt des Erblassers, weshalb geerbtes Altgold meist steuerfrei veräußert werden kann.
- Gold lagern: Schließfach, Tresor oder Depot
Bis etwa 20.000 Euro Materialwert ist ein zertifizierter Tresor der Widerstandsgrade 0 bis I zu Hause die günstigere Lösung, darüber trägt das Bankschließfach, weil die Hausratversicherung Bargeld und Edelmetall zu Hause meist nur bis 20.000 Euro und im Tresor gestaffelt ersetzt.
- Punzen auf Gold lesen: welcher Stempel was bedeutet
Die Zahl auf einem Schmuckstück gibt den Feingehalt in Tausendstel an, also 585 für 58,5 Prozent Gold, während Karatangaben wie 14K dasselbe in Vierundzwanzigsteln ausdrücken und Zusatzzeichen wie Halbmond und Krone auf die deutsche Prüfung seit 1888 verweisen.
- Gold schätzen lassen: was das kostet
Die Wertermittlung beim Ankauf ist kostenlos, weil sie Teil des Angebots ist. Ein schriftliches Gutachten für Versicherung, Nachlass oder Gericht kostet je nach Umfang 60 bis 250 Euro je Stück oder 1 bis 2 Prozent des Werts.
- Gold einschmelzen lassen: was der Vorgang kostet
Das Einschmelzen und Trennen kostet bei einer Scheideanstalt zusammen 2 bis 5 Prozent des Materialwerts, dazu kommen 1 bis 2 Prozent Abbrand, weshalb sich der direkte Weg erst ab etwa 500 Gramm Altgold gegenüber dem Verkauf an einen Ankäufer rechnet.
- Warum drei Angebote beim Goldverkauf Pflicht sind
Drei Angebote am selben Tag sind nötig, weil die Spanne zwischen Häusern derselben Stadt regelmäßig 10 bis 15 Prozent beträgt, was bei 1.000 Euro Materialwert 100 bis 150 Euro ausmacht und den Aufwand von zwei Stunden deutlich übersteigt.
- Mindestmenge beim Goldankauf: ab wann sich der Weg lohnt
Eine gesetzliche Mindestmenge gibt es nicht, die meisten Häuser kaufen ab einem Gramm an, doch weil Prüfung und Abrechnung feste Kosten verursachen, wird der Weg erst ab etwa fünf Gramm Feingold wirtschaftlich sinnvoll.
- Goldankauf online oder im Laden: der Vergleich
Der Onlineankauf zahlt in der Regel 2 bis 5 Prozent mehr als der Laden, weil Miete und Personal entfallen, dafür trägt der Verkäufer das Versandrisiko und wartet 3 bis 10 Tage auf sein Geld, weshalb sich der Weg erst ab etwa 30 Gramm rechnet.
- Goldankauf widerrufen: welche Frist im Laden gilt
Beim Verkauf im Ladengeschäft besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht, die 14tägige Frist gilt nur bei Verträgen im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen, also etwa bei einem Ankauf an der Haustür oder auf einer Hotelveranstaltung.
- Goldbarren oder Goldmünzen: was sich besser verkauft
Barren sind im Einkauf günstiger, weil das Aufgeld bei einer Unze nur 1 bis 3 Prozent beträgt, Münzen lassen sich dafür schneller und in kleineren Schritten verkaufen, weshalb die Wahl von der geplanten Haltedauer und der Stückelung abhängt.
- Goldfälschung erkennen: fünf Tests und ihre Grenzen
Kein Einzeltest ist sicher, doch die Kombination aus Wägung, Dichtebestimmung und Ultraschall erkennt praktisch alle gängigen Fälschungen, weil Wolfram zwar die Dichte von Gold nachahmt, nicht aber dessen Schallgeschwindigkeit.
- Goldmünzen: wann der Prägewert über dem Materialwert liegt
Der Prägewert übersteigt den Materialwert, wenn die Auflage niedrig, die Erhaltung hoch und die Nachfrage konstant ist, was bei historischen Umlaufmünzen und kleinen Gedenkserien vorkommt, bei laufend produzierten Anlagemünzen dagegen so gut wie nie.
- Warum der Ankaufspreis unter dem Goldkurs liegt
Der Ankaufspreis liegt 8 bis 20 Prozent unter dem Börsenkurs, weil Schmelzverlust, Analyse, Scheidegebühr, Transport und Handelsmarge davon abgehen und die Scheideanstalt selbst nur rund 97 Prozent des Kurses vergütet.
- Tageskurs beim Goldankauf: wie stark der Preis am Tag schwankt
Der Goldpreis schwankt an einem gewöhnlichen Handelstag um 0,5 bis 1,5 Prozent, in unruhigen Phasen auch um 3 Prozent, weshalb Ankäufer den Kurs zu einem festen Zeitpunkt nehmen und ihn meist für die Dauer des Termins garantieren.
- Goldschmied oder Juwelier: wer was macht
Goldschmied ist ein Ausbildungsberuf mit dreieinhalbjähriger Lehre und eigener Werkstatt, während Juwelier eine Handelsbezeichnung ohne geschützte Ausbildung ist, weshalb Anfertigung und Reparatur zum Goldschmied gehören und Beratung, Auswahl und Uhren zum Juweliergeschäft.
- Goldsparplan oder Barren: was den Unterschied ausmacht
Ein Goldsparplan verteilt den Kauf auf monatliche Raten und spart das Aufgeld kleiner Stückelungen, kostet dafür aber laufend 0,5 bis 1,5 Prozent Verwaltung und Lagerung, während der einmalige Barrenkauf nach dem Aufgeld keine weiteren Gebühren verursacht.
- Gravur: welche Technik wie lange lesbar bleibt
Entscheidend ist die Gravurtiefe: eine Handgravur mit 0,15 bis 0,3 Millimetern bleibt über fünfzig Jahre lesbar, eine Lasergravur mit 0,02 bis 0,05 Millimetern innen im Ring zehn bis zwanzig Jahre und außen oft nur drei bis fünf.
- Gründach: Aufbau, Gewicht und laufende Kosten
Ein extensives Gründach wiegt im wassergesättigten Zustand 60 bis 150 Kilogramm je Quadratmeter und kostet 40 bis 90 Euro, ein intensives mit Sträuchern 250 bis 500 Kilogramm und 100 bis 200 Euro, weshalb vor jeder Planung ein Statiknachweis steht.
- Grundreinigung und Unterhaltsreinigung: der Unterschied
Die Unterhaltsreinigung hält den vorhandenen Zustand mit regelmäßigen Einsätzen, die Grundreinigung entfernt ein- bis zweimal im Jahr die aufgebauten Schichten bis auf den Belag und baut die Pflegeschicht neu auf, was 2,50 bis 6 Euro je Quadratmeter kostet.
- Anzahlung bei Gruppenreservierungen: zulässig?
Eine Anzahlung bei Gruppen ist zulässig, wenn sie vorher vereinbart wurde und angemessen bleibt, wobei 10 bis 30 Prozent des erwarteten Umsatzes oder 10 bis 25 Euro je Person als üblich gelten und der Betrag bei Erscheinen vollständig verrechnet wird.
- Hausmeisterservice oder Reinigungsfirma: die Abgrenzung
Ein Hausmeisterservice übernimmt Wartung, Kontrolle, Kleinreparaturen, Außenanlagen und Winterdienst, während eine Reinigungsfirma auf Unterhalts- und Sonderreinigung spezialisiert ist, weshalb sich die Kombination bei größeren Objekten meist als Paket rechnet.
- HU überzogen: ab wann es teuer wird
Wer die Hauptuntersuchung um mehr als zwei Monate überzieht, zahlt einen Aufschlag von etwa 20 Prozent auf die Prüfgebühr wegen der erweiterten Untersuchung, ab vier Monaten kommen 25 Euro Verwarngeld hinzu, ab acht Monaten 60 Euro und ein Punkt.
- Hund im Restaurant: was gilt
Das Lebensmittelhygienerecht verbietet Hunde im Gastraum nicht, es verlangt nur, dass eine Kontamination von Lebensmitteln ausgeschlossen ist, weshalb allein der Betreiber im Rahmen seines Hausrechts entscheidet, während Assistenzhunde einen gesetzlichen Zugangsanspruch haben.
- EU-Importwagen kaufen: was anders läuft
EU-Importfahrzeuge kosten 10 bis 25 Prozent weniger als deutsche Listenpreise, weil die Hersteller je Land unterschiedlich kalkulieren, doch Ausstattungsumfang, Garantieabwicklung und die Beschaffung der Übereinstimmungsbescheinigung unterscheiden sich und gehören vor dem Kauf geklärt.
- Inzahlung geben oder selbst verkaufen: was mehr bringt
Der Privatverkauf bringt beim durchschnittlichen Gebrauchtwagen 10 bis 20 Prozent mehr als die Inzahlungnahme, kostet dafür 5 bis 15 Stunden Aufwand und lässt ein Haftungsrisiko zurück, das sich nur durch eine sauber formulierte Vereinbarung begrenzen lässt.
- Kaminkopf sanieren: was die Arbeit kostet
Das Neuverfugen eines Kaminkopfs kostet 400 bis 900 Euro, eine Verkleidung mit Blech oder Faserzement 900 bis 2.200 Euro, und der Neuaufbau ab Dachhaut 2.000 bis 4.500 Euro, wobei bei jeder Maßnahme das Gerüst mit 400 bis 1.200 Euro hinzukommt.
- Kettenverschlüsse: welcher hält, welcher öffnet sich leicht
Der Karabiner ist der sicherste Alltagsverschluss und hält je nach Größe 20 bis 80 Newton Zug aus, während Federringe bei Ketten über 10 Gramm zu schwach sind und Magnetverschlüsse nur für leichte Stücke bis etwa 8 Gramm taugen.
- Typklasse und Regionalklasse: was den Beitrag treibt
Typklasse und Regionalklasse bilden zusammen mit der Schadenfreiheitsklasse das Gerüst des Beitrags, wobei die Typklasse den Schadenverlauf des jeweiligen Modells abbildet und zwischen 10 und 25 in der Haftpflicht sowie 10 und 34 in der Vollkasko liegt.
- Küchenreinigung in der Gastronomie: Intervalle
Arbeitsflächen und Böden werden täglich gereinigt, Geräte und Fugen wöchentlich, Dunstabzugshauben und Fettfilter alle ein bis vier Wochen und die Lüftungskanäle je nach Nutzung ein- bis viermal im Jahr, weil Fettablagerungen ein erhebliches Brandrisiko darstellen.
- Kurzzeitkennzeichen: Gültigkeit, Kosten, Grenzen
Ein Kurzzeitkennzeichen gilt fünf Tage ab Zuteilung, kostet mit Versicherung 60 bis 200 Euro und darf nur für Prüfungs-, Probe- und Überführungsfahrten genutzt werden, wobei eine gültige Hauptuntersuchung Voraussetzung ist.
- Labordiamant oder Naturstein: Preis und Wiederverkauf
Labordiamanten sind chemisch und optisch identisch mit natürlichen und kosten bei gleicher Qualität 60 bis 90 Prozent weniger, verlieren beim Wiederverkauf aber deutlich stärker, weil die Herstellungskosten weiter sinken und kein Knappheitswert dahintersteht.
- Leasingrückläufer kaufen: worauf zu achten ist
Leasingrückläufer sind meist zwei bis vier Jahre alt, haben einen lückenlosen Serviceverlauf und liegen 25 bis 40 Prozent unter dem Neupreis, wurden aber häufig als Dienstwagen mit hoher Jahresfahrleistung bewegt, weshalb Verschleiß und Innenraum genauer zu prüfen sind als das Alter vermuten lässt.
- Leitungswasser im Restaurant: was ein Lokal verlangen darf
Ein Anspruch auf kostenloses Leitungswasser besteht in Deutschland nicht, doch wenn ein Lokal es berechnet, muss der Preis vorher auf der Karte stehen, und übliche Sätze liegen bei 0,50 bis 2,50 Euro je Glas oder Karaffe.
- Was Lieferdienste die Gastronomie kosten
Plattformen verlangen 25 bis 35 Prozent Provision auf den Bestellwert, wodurch bei einem üblichen Wareneinsatz von 30 Prozent und Verpackungskosten von 5 Prozent nur noch 30 bis 40 Prozent für Personal, Miete und Gewinn bleiben, weshalb viele Betriebe eigene Preise für Lieferung ansetzen.
- Lüftungsreinigung: Vorschrift und Intervall
Raumlufttechnische Anlagen sind regelmäßig zu prüfen und bei Bedarf zu reinigen, wobei die Inspektionsintervalle je nach Anlagentyp bei ein bis drei Jahren liegen und Küchenabluftanlagen wegen der Fettablagerungen deutlich häufiger behandelt werden müssen.
- Was Maniküre und Modellage kosten
Eine klassische Maniküre kostet 18 bis 35 Euro, mit Gellack 35 bis 60 Euro und eine Neumodellage 55 bis 95 Euro, wobei die Unterschiede zwischen Studios vor allem aus Arbeitszeit, Lage und Materialqualität entstehen und nicht aus der Marge.
- Mehrwegangebotspflicht: wen sie trifft
Betriebe, die Speisen und Getränke zum Mitnehmen in Einwegkunststoff abgeben, müssen seit Januar 2023 auch eine Mehrwegalternative anbieten, die nicht teurer sein darf als die Einwegvariante, wobei Betriebe mit höchstens fünf Beschäftigten und 80 Quadratmetern Verkaufsfläche ausgenommen sind.
- Menüfolge: welcher Gang wann kommt
Die klassische Reihenfolge geht von leicht zu kräftig und von kalt zu warm, also Gruß aus der Küche, kalte Vorspeise, Suppe, warme Zwischenspeise, Hauptgang, Käse und Dessert, wobei zwischen den Gängen 12 bis 20 Minuten liegen und ein Menü je Gang 12 bis 25 Euro kostet.
- Was ein Mittagstisch heute kostet
Ein Mittagstisch kostet in deutschen Städten je nach Lage und Umfang 9 bis 18 Euro, wobei der Wareneinsatz nur 3 bis 5 Euro ausmacht und Personalkosten sowie die im Mittagsgeschäft besonders knappe Zeitspanne den Preis bestimmen.
- Moos auf dem Dach: entfernen oder liegen lassen?
Moos beschädigt einen intakten Ziegel nicht, verstopft aber Rinnen und hält Feuchtigkeit auf der Oberfläche, weshalb eine schonende Entfernung sinnvoll ist, während der Hochdruckreiniger die schützende Sinterschicht abträgt und die Lebensdauer der Deckung verkürzt.
- Motorschaden kurz nach dem Kauf: wer haftet
Tritt der Schaden innerhalb von zwölf Monaten nach Übergabe auf, wird vermutet, dass er bereits bei Übergabe angelegt war, weshalb der Händler beweisen muss, dass er es nicht war, und der Käufer zunächst Nacherfüllung verlangen kann.
- Sammlerwert oder Materialwert: was bei Münzen zählt
Der Sammlerwert übersteigt den Materialwert nur bei niedriger Auflage, hoher Erhaltung und aktiver Nachfrage, weshalb die große Mehrheit gängiger Anlage- und Kursmünzen schlicht nach Gewicht und Feingehalt bezahlt wird.
- Wie oft Nägel aufgefüllt werden müssen
Aufgefüllt wird alle drei bis vier Wochen, weil der Naturnagel 3 bis 4 Millimeter im Monat wächst und der nachwachsende Ansatz die Statik der Modellage verschiebt, wodurch Hebelwirkung und Ablösungen entstehen.
- Aufwendiges Design: was es kostet und wie lange es hält
Ein Design kostet 2 bis 12 Euro je Nagel und hält so lange wie die Modellage darunter, mit Ausnahme aufgesetzter Elemente wie Steinchen, die nach 1 bis 3 Wochen abfallen und einzeln erneuert werden müssen.
- Wie lange hält was: Lack, Shellac, Gel im Vergleich
Klassischer Lack hält 3 bis 6 Tage, Gellack 2 bis 3 Wochen und eine Modellage 3 bis 4 Wochen bis zum Auffüllen, wobei die Kosten je getragener Woche bei Gellack mit 12 bis 30 Euro am günstigsten liegen.
- Nagelmodellage: Ablauf und Dauer im Studio
Eine vollständige Neumodellage dauert 90 bis 150 Minuten und verläuft in neun Schritten von der Desinfektion über die Vorbereitung des Naturnagels und den Aufbau bis zur Versiegelung, wobei allein die Vorbereitung 20 bis 30 Minuten in Anspruch nimmt.
- Nagelpilz nach Kunstnägeln: Ursachen und Vorbeugung
Nagelpilz entsteht nach Kunstnägeln fast immer dort, wo sich die Modellage am Rand gelöst hat und darunter Feuchtigkeit eingeschlossen wurde, weshalb regelmäßiges Auffüllen alle drei bis vier Wochen die wirksamste Vorbeugung ist.
- Allergie auf Kunstnägel: Auslöser und Anzeichen
Eine Kontaktallergie entsteht durch nicht vollständig ausgehärtete Acrylate, die mit der Haut in Berührung kommen, und sie zeigt sich als Rötung, Juckreiz und Bläschen am Nagelfalz, häufig erst Stunden bis Tage nach der Behandlung.
- Instrumente im Studio: wie richtig desinfiziert wird
Instrumente ohne Hautkontaktverletzung werden gereinigt und desinfiziert, Instrumente mit möglicher Blutberührung müssen sterilisiert werden, weshalb ein Studio entweder einen Autoklaven betreibt oder Einmalinstrumente verwendet.
- Preise im Nagelstudio: was welche Leistung kostet
Die Preise folgen der Arbeitszeit mit 28 bis 45 Euro je Stunde nach Kosten, weshalb ein Auffüllen bei 35 bis 60 Euro liegt und eine Neumodellage bei 55 bis 95 Euro, während Design, Reparaturen und Entfernen gesondert berechnet werden.
- Kunstnägel in der Schwangerschaft: was zu beachten ist
Nagelmodellage ist in der Schwangerschaft nicht verboten, doch weil Nägel schneller wachsen, die Geruchsempfindlichkeit steigt und langes Sitzen unangenehm wird, sollten Termine kürzer angesetzt, gut gelüftet und das Auffüllintervall auf drei Wochen verkürzt werden.
- Termin absagen: welche Gebühr zulässig ist
Eine Ausfallgebühr ist zulässig, wenn sie vor der Terminvereinbarung mitgeteilt wurde und den entgangenen Gewinn abbildet, weshalb 50 bis 100 Prozent des Preises bei Nichterscheinen und 0 bis 50 Prozent bei kurzfristiger Absage üblich sind.
- Naturnagel nach der Modellage: Pflege und Erholungszeit
Ein Fingernagel wächst 3 bis 4 Millimeter im Monat und braucht 4 bis 6 Monate für den vollständigen Neuaufbau, weshalb Pflege in dieser Zeit vor allem aus Feuchtigkeit für den Nagelfalz und dem Verzicht auf mechanische Belastung besteht.
- Lange Lieferzeit beim Neuwagen: was im Vertrag steht
Entscheidend ist, ob der Liefertermin verbindlich vereinbart wurde, denn nur dann gerät der Händler ohne Mahnung in Verzug, während bei einer unverbindlichen Angabe erst nach Ablauf einer angemessenen Nachfrist von in der Regel sechs Wochen ein Rücktrittsrecht entsteht.
- Ohrloch stechen lassen: Methode, Heilung, Pflege
Ein Ohrläppchenstich heilt in sechs bis acht Wochen, ein Knorpelstich in drei bis zwölf Monaten, und in dieser Zeit darf nur Schmuck mit einer Nickelfreisetzung unter 0,2 Mikrogramm je Quadratzentimeter und Woche getragen werden, also Titan, Chirurgenstahl oder 750er Gold.
- Echte Perle oder Zuchtperle: die Prüfungen
Naturperlen und Zuchtperlen bestehen beide aus echtem Perlmutt und lassen sich nur im Röntgenbild sicher unterscheiden, während Imitationen aus Glas oder Kunststoff schon am glatten Gefühl beim Zahntest auffallen.
- Photovoltaik auf altes Dach: was vorher geprüft wird
Eine Solaranlage hält 25 bis 30 Jahre, weshalb das darunterliegende Dach mindestens dieselbe Restlebensdauer haben muss, sonst kostet der spätere Rückbau und Wiederaufbau der Module 3.000 bis 8.000 Euro zusätzlich zur Neueindeckung.
- Solarmodule reinigen: Intervall und Ertragsgewinn
Das nötige Intervall reicht von gar nicht bei steilen Dachanlagen in Wohngebieten bis zu zweimal jährlich bei flach aufgeständerten Anlagen neben Landwirtschaft, Industrie oder Bäumen, weshalb der Ertragsverlauf im Monitoring die Entscheidung liefert.
- Platin und Palladium verkaufen: Preise und Prüfung
Platin und Palladium werden wie Gold nach Feingehalt bezahlt, doch weil beide Metalle industriell nachgefragt werden, schwanken die Kurse stärker, und die Ankaufsabschläge liegen mit 12 bis 25 Prozent über denen für Gold.
- Praxisreinigung: was der Hygieneplan verlangt
Ein Hygieneplan legt für jeden Bereich fest, was mit welchem Mittel in welcher Konzentration und Einwirkzeit wie oft gereinigt oder desinfiziert wird, und er ist für Arztpraxen verbindlich, weil das Infektionsschutzrecht innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene verlangt.
- Probefahrt: wer bei einem Schaden zahlt
Beim Händler haftet der Fahrer für selbst verschuldete Schäden im Rahmen der vereinbarten Selbstbeteiligung, die üblicherweise 500 bis 2.500 Euro beträgt, während beim Privatverkauf ohne schriftliche Vereinbarung die Halterversicherung eintritt und der Schadenfreiheitsrabatt des Verkäufers leidet.
- Reetdach: Lebensdauer, Pflege, Versicherung
Ein Reetdach hält bei guter Belüftung und Südlage 30 bis 50 Jahre, an schattigen Nordseiten nur 15 bis 25, kostet in der Erstellung 180 bis 300 Euro je Quadratmeter und verlangt alle 8 bis 15 Jahre ein Nachbessern des Firsts.
- Reimport: Garantie und Ausstattung im Vergleich
Bei einem Reimport greift die Herstellergarantie europaweit und wird von jeder Vertragswerkstatt anerkannt, doch Ausstattungsumfang und Serviceabwicklung können abweichen, und beim Wiederverkauf liegt der Wert 3 bis 8 Prozent unter dem eines deutschen Fahrzeugs.
- Reinigung ausschreiben: die Vergabekriterien
Eine belastbare Ausschreibung gewichtet den Preis mit höchstens 60 bis 70 Prozent und bewertet daneben die kalkulierte Stundenzahl, Referenzen, Qualitätssicherung und die Regelung für Vertretung, weil ein Angebot allein über den Preis regelmäßig zu ausgedünnter Leistung führt.
- Leistungsverzeichnis: woran die Reinigung gemessen wird
Ein Leistungsverzeichnis listet je Raum oder Bereich alle Tätigkeiten mit Intervall und Qualitätsmerkmal auf, denn nur damit lässt sich feststellen, ob eine Leistung erbracht wurde, und nur darauf lässt sich eine Reklamation stützen.
- Schaden durch die Reinigungskraft: wer zahlt
Für Schäden während der Reinigung haftet der Dienstleister über seine Betriebshaftpflicht, weshalb vor Vertragsschluss eine Deckungssumme von mindestens 3 Millionen Euro pauschal und eine gesonderte Schlüsselverlustdeckung nachzuweisen sind.
- Reinigungskraft anmelden: was Privathaushalte müssen
Eine Haushaltshilfe wird über das Haushaltsscheckverfahren bei der Minijob-Zentrale angemeldet, was den Arbeitgeber rund 15 Prozent Abgaben kostet, dafür Unfallversicherungsschutz bringt und 20 Prozent der Kosten bis 510 Euro im Jahr steuerlich absetzbar macht.
- Stundenlohn in der Gebäudereinigung: der Tarif
In der Gebäudereinigung gilt ein allgemeinverbindlicher Branchenmindestlohn, der über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt und für Glas- und Fassadenreinigung höher ausfällt als für Innenreinigung, weshalb Angebote unter etwa 22 Euro je Stunde rechnerisch nicht aufgehen.
- Umweltzeichen bei Reinigungsmitteln: was sie belegen
Anerkannte Umweltzeichen wie der Blaue Engel und das EU-Umweltzeichen werden von unabhängigen Stellen nach veröffentlichten Kriterien vergeben und begrenzen Inhaltsstoffe, Verpackung und Dosierung, während Aufdrucke wie umweltfreundlich oder biologisch abbaubar ohne Prüfstelle keine Aussagekraft haben.
- Reinigungsvertrag kündigen: die üblichen Fristen
Üblich sind Laufzeiten von zwölf bis vierundzwanzig Monaten mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Quartals- oder Jahresende, wobei eine fristlose Kündigung bei wiederholten, gerügten Mängeln nach erfolgloser Fristsetzung möglich ist.
- Restaurantbewertungen richtig lesen
Aussagekräftig ist nicht der Durchschnitt, sondern die Verteilung und der zeitliche Verlauf, denn ein Lokal mit 4,3 aus 800 Bewertungen über fünf Jahre ist verlässlicher einzuschätzen als eines mit 4,9 aus 40 Bewertungen innerhalb weniger Wochen.
- Restaurant eröffnen: die Genehmigungen der Reihe nach
Nötig sind Gewerbeanmeldung, die Anzeige des Gaststättenbetriebs, eine Nutzungsgenehmigung des Bauamts für die Räume, die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz und die Anmeldung bei der Lebensmittelüberwachung, wobei die Kosten zusammen bei 250 bis 900 Euro liegen und der Vorlauf 8 bis 20 Wochen beträgt.
- Garderobe: wer für die verschwundene Jacke haftet
Bei einer bewachten Garderobe mit Abgabe und Marke haftet der Betrieb, bei einem offenen Ständer ohne Aufsicht in der Regel nicht, und ein Aushang mit Haftungsausschluss ändert daran nichts, wenn die Kleidung tatsächlich in Obhut genommen wurde.
- Wie lange ein Restaurantgutschein gilt
Ein Gutschein ohne aufgedruckte Frist verjährt nach drei Jahren zum Jahresende, und eine kürzere Befristung ist nur wirksam, wenn sie sachlich begründet ist, weshalb Fristen unter einem Jahr in der Regel unzulässig sind.
- Hygienekontrolle im Restaurant: wer prüft was
Die amtliche Lebensmittelüberwachung prüft unangemeldet und risikoorientiert, wobei Betriebe je nach Bewertung zwischen mehrmals jährlich und alle drei Jahre kontrolliert werden und Verstöße Bußgelder von 100 bis über 10.000 Euro auslösen können.
- Mit Kindern essen gehen: was ein Lokal bereithalten sollte
Entscheidend sind vier Dinge: ein stabiler Hochstuhl mit Gurt, eine Wickelmöglichkeit, kleine Portionen zu fairen Preisen und eine kurze Wartezeit auf das erste Essen, wobei die Ausstattung einen Betrieb einmalig 200 bis 700 Euro kostet.
- Feiertagsöffnung in der Gastronomie: die Regeln
Gaststätten sind vom Ladenschluss nicht betroffen und dürfen an Sonn- und Feiertagen öffnen, doch an stillen Feiertagen gelten je nach Bundesland Beschränkungen für Musik und Tanz, und die Arbeit an Feiertagen löst Zuschläge aus, die steuerfrei bis 125 Prozent des Grundlohns bleiben.
- Getrennte Rechnung: worauf ein Gast Anspruch hat
Ein Anspruch auf getrennte Abrechnung besteht nicht, weil die Bewirtung als einheitliche Leistung erbracht wird, doch die meisten Betriebe bieten sie an und begrenzen sie bei größeren Gruppen auf eine bestimmte Zahl von Rechnungen.
- Zeitfenster bei der Reservierung: warum der Tisch befristet ist
Ein befristeter Tisch ist zulässig, wenn die Befristung vor der Reservierung mitgeteilt wurde, und sie ergibt sich aus der Auslastungsrechnung, denn ein Tisch, der zweimal am Abend besetzt wird, verdoppelt den Deckungsbeitrag ohne zusätzliche Fixkosten.
- Sperrzeit und Lärmschutz: was für die Terrasse gilt
Ab 22 Uhr gelten deutlich strengere Immissionsrichtwerte, weshalb Außengastronomie in Wohngebieten regelmäßig um 22 Uhr endet, während die Sperrzeit für den Innenbereich landesrechtlich geregelt und häufig auf wenige Nachtstunden verkürzt ist.
- Stornofrist bei Gruppen: was vereinbart werden darf
Stornostaffeln sind wirksam, solange die einbehaltenen Beträge den typischerweise entstehenden Schaden abbilden, weshalb 25 Prozent sieben Tage vorher und 75 Prozent am Vortag üblich sind, während pauschal 100 Prozent bei früher Absage unwirksam wären.
- Hygiene im Gastraum: was kontrolliert wird
Im Gastraum werden Sauberkeit von Tischen, Polstern und Böden, der Zustand der Sanitäranlagen, die Schädlingsfreiheit und die Trennung von Lebensmitteln und Tieren geprüft, wobei ein dokumentiertes Schädlingsmonitoring für 300 bis 900 Euro im Jahr zum Standard gehört.
- Was ein gepflegtes Scheckheft beim Preis bringt
Ein lückenloser Serviceverlauf hebt den Wiederverkaufswert um 5 bis 15 Prozent, bei Fahrzeugen der oberen Klassen auch mehr, weil er das teuerste Risiko eines Gebrauchtwagenkaufs verringert: die unbekannte Behandlung von Motor und Getriebe.
- Schlüsselübergabe: Haftung und Absicherung
Jede Schlüsselübergabe gehört protokolliert mit Nummer, Empfänger, Datum und Unterschrift, und der Dienstleister muss eine Schlüsselverlustdeckung von mindestens 50.000 Euro nachweisen, weil der Austausch einer Schließanlage schnell fünfstellig wird.
- Umtausch bei Schmuck: was im Laden wirklich gilt
Beim Kauf im Ladengeschäft besteht kein gesetzliches Umtauschrecht, sondern nur Kulanz, während online eine 14tägige Widerrufsfrist gilt, die jedoch bei nach Kundenwunsch angefertigten oder gravierten Stücken entfällt.
- Schmuck im Nachlass: wie der Wert festgestellt wird
Für den Nachlass zählt der gemeine Wert am Todestag, also der Preis, der bei einem Verkauf im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu erzielen wäre, und bei Materialgold ergibt er sich schlicht aus Gewicht mal Feingehalt mal Kurs des Todestags.
- Gravur in Schmuck: Verfahren, Schriften, Grenzen
Für Innengravuren in Ringe sind Maschinen- und Lasergravur üblich und kosten 15 bis 45 Euro, die Handgravur beginnt bei 60 Euro, hält aber am längsten, weil sie mit 0,15 bis 0,3 Millimetern deutlich tiefer schneidet als der Laser mit 0,02 bis 0,05.
- Rotgold, Gelbgold, Weißgold: was die Farbe verursacht
Die Farbe von Gold entsteht durch die Zulegierung: Kupfer macht es rötlich, Silber heller und grünlich, Palladium oder Nickel weiß, während der Feingehalt und damit der Materialwert davon vollkommen unberührt bleiben.
- Schmuck im Nachlass gerecht teilen
Der praktikabelste Weg ist eine neutrale Wertermittlung aller Stücke, gefolgt von einer Wahlreihenfolge per Los und einem Ausgleich in Geld für die Wertdifferenz, weil damit ideeller und materieller Wert getrennt behandelt werden.
- Schmuck reinigen: was hilft und was schadet
Für Gold, Platin und harte Steine genügt lauwarmes Wasser mit einem Tropfen Spülmittel und einer weichen Zahnbürste, während Perlen, Smaragde, Opale und Türkise weder ins Wasserbad noch in den Ultraschall gehören und nur trocken abgewischt werden.
- Schmuckreparatur: was die gängigen Arbeiten kosten
Die häufigsten Arbeiten liegen zwischen 25 und 120 Euro: Ring weiten kostet 40 bis 80 Euro, eine Kette löten 25 bis 45 Euro und einen Brillanten neu fassen 60 bis 150 Euro, wobei Material und Steingröße den Preis nach oben treiben.
- Schmuckgutachten: was es kostet und wofür es taugt
Ein Schmuckgutachten kostet 60 bis 250 Euro je Stück und nennt je nach Zweck den Wiederbeschaffungswert für die Versicherung, den Zeitwert für die Erbteilung oder den Verkehrswert für einen Verkauf, wobei diese drei Zahlen bei demselben Stück weit auseinanderliegen.
- Alten Schmuck umarbeiten lassen: Ablauf und Kosten
Bei einer Umarbeitung wird das vorhandene Gold mit 70 bis 85 Prozent des Materialwerts angerechnet und in ein neues Stück eingeschmolzen, wobei die Werkstattarbeit je nach Aufwand 250 bis 900 Euro kostet und vier bis acht Wochen dauert.
- Schneefanggitter: Pflicht oder Kür?
Es gibt keine bundesweite Pflicht zum Schneefanggitter, wohl aber örtliche Satzungen in schneereichen Regionen und die allgemeine Verkehrssicherungspflicht, aus der sich eine Pflicht ergeben kann, sobald Schnee auf Gehwege oder Nachbargrundstücke abgehen kann.
- Shellac und Gellack: was wirklich unterschiedlich ist
Shellac ist ein Markenname für einen UV-härtenden Lack, Gellack die allgemeine Bezeichnung derselben Produktgruppe, und beide unterscheiden sich von einer Gelmodellage dadurch, dass sie den Nagel nur beschichten statt ihn aufzubauen.
- Silber verkaufen: Kurs, Abschlag und Steuer
Silber wird nach Feingehalt vergütet, doch weil der Materialwert je Gramm nur etwa ein Achtzigstel des Goldwerts beträgt, liegt der Ankaufsabschlag mit 20 bis 35 Prozent deutlich höher, und erst ab rund 500 Gramm lohnt sich der Gang zum Händler.
- Silberbesteck verkaufen: was 800er und 925er bringen
Ein 60teiliges Besteck aus 800er Silber wiegt brutto 2,5 bis 3,5 Kilogramm und bringt nach Abzug der gefüllten Griffe und eines Abschlags von 25 Prozent meist 700 bis 1.100 Euro, während versilbertes Besteck praktisch keinen Materialwert hat.
- Warum Silber anläuft und was dagegen hilft
Silber läuft an, weil Schwefelverbindungen aus Luft, Schweiß und Kosmetik mit der Oberfläche zu Silbersulfid reagieren, und der wirksamste Schutz ist luftdichte Lagerung, weil ohne Luftkontakt keine Reaktion stattfindet.
- Solaranlage reinigen: was es am Ertrag bringt
Eine Reinigung bringt bei üblicher Verschmutzung 2 bis 8 Prozent Mehrertrag, bei starker Belastung durch Laub, Vogelkot oder Landwirtschaft auch 10 bis 20 Prozent, weshalb sie sich bei einer 10-Kilowatt-Anlage erst ab einem Ertragsverlust von etwa 4 Prozent rechnet.
- Graffiti von der Fassade: Verfahren und Kosten
Die Entfernung kostet je nach Untergrund 25 bis 90 Euro je Quadratmeter, wobei glatte, beschichtete Flächen am einfachsten sind und poröser Naturstein am aufwendigsten, und eine vorbeugende Schutzbeschichtung für 12 bis 35 Euro je Quadratmeter senkt spätere Kosten auf einen Bruchteil.
- Warum Speisekarten so oft neu gedruckt werden
Jeder ausgewiesene Preis muss der tatsächlich verlangte Endpreis sein, weshalb überklebte oder handschriftlich geänderte Karten heikel sind und Betriebe bei steigenden Einkaufspreisen entweder neu drucken oder auf Kartensysteme umstellen, die sich tagesaktuell ändern lassen.
- Zusatzstoffe auf der Karte: die Kennzeichnungspflichten
Bei unverpackter Ware müssen die 14 kennzeichnungspflichtigen Allergene angegeben werden, dazu Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker, wobei die Angabe schriftlich erfolgen muss und eine rein mündliche Auskunft nur unter zusätzlichen Bedingungen zulässig ist.
- Standheizung nachrüsten: Kosten und Einbauzeit
Eine nachgerüstete Standheizung kostet einschließlich Einbau 1.400 bis 3.200 Euro, verbraucht 0,3 bis 0,6 Liter Kraftstoff je Stunde und wird in 5 bis 9 Arbeitsstunden eingebaut, wobei bei Elektrofahrzeugen stattdessen eine elektrische Vorklimatisierung ab Werk üblich ist.
- Was eine Tageszulassung wirklich spart
Eine Tageszulassung ist ein fabrikneues Fahrzeug, das der Händler kurzzeitig auf sich selbst zugelassen hat, und sie bringt 10 bis 25 Prozent Nachlass auf den Listenpreis, kostet aber einen Eintrag als Vorbesitzer und verkürzt die Garantie um die Zeit seit Erstzulassung.
- Tatortreinigung: wer beauftragt und wer bezahlt
Beauftragt wird die Reinigung vom Eigentümer oder Verfügungsberechtigten, sobald die Ermittlungsbehörde die Räume freigegeben hat, und die Kosten trägt in der Regel derselbe, weil weder Polizei noch Kommune dafür zuständig sind.
- Teppichreinigung: Sprüh, Shampoo oder Nass im Vergleich
Sprühextraktion reinigt am gründlichsten und braucht 4 bis 12 Stunden Trocknung, Kapselreinigung ist nach 30 bis 60 Minuten wieder begehbar und Shampoonieren liegt dazwischen, weshalb die Wahl vor allem von der verfügbaren Ausfallzeit abhängt.
- Reserviert und nicht erschienen: was das kostet
Eine Reservierung begründet einen Vertrag, weshalb ein Lokal bei unentschuldigtem Fernbleiben grundsätzlich Schadensersatz verlangen kann, praktisch aber nur, wenn eine Ausfallgebühr vorher wirksam vereinbart wurde und der entgangene Gewinn beziffert werden kann.
- Nickelallergie und Trauring: welche Legierung vertragen wird
Wer auf Nickel reagiert, wählt Platin, Palladium oder palladiumlegiertes Weißgold, denn europäische Grenzwerte begrenzen die Nickelfreisetzung bei Hautkontakt zwar auf 0,5 Mikrogramm je Quadratzentimeter und Woche, verbieten Nickel in Legierungen aber nicht.
- Was Trauringe kosten und wovon der Preis abhängt
Ein Paar schlichte Trauringe kostet 700 bis 1.600 Euro in Gold und 1.400 bis 3.500 Euro in Platin, wobei das Material etwa 40 bis 60 Prozent des Preises ausmacht und Breite und Wandstärke stärker wirken als jede Verzierung.
- Trinkgeld und Steuer: was für das Personal gilt
Trinkgelder, die ein Gast freiwillig und ohne Rechtsanspruch unmittelbar einer Arbeitnehmerin oder einem Arbeitnehmer gibt, sind steuerfrei, während Bedienungsgelder und vom Arbeitgeber verteilte Beträge steuerpflichtiger Arbeitslohn sind.
- Batteriewechsel: warum danach die Dichtigkeit geprüft wird
Beim Batteriewechsel wird der Gehäuseboden geöffnet, wodurch die Dichtung verrutschen oder beschädigt werden kann, weshalb eine anschließende Dichtheitsprüfung für 15 bis 40 Euro zum Standard gehört und bei Uhren ab 10 bar unverzichtbar ist.
- Ganggenauigkeit: welche Abweichung normal ist
Eine mechanische Uhr gilt mit minus 10 bis plus 20 Sekunden am Tag als normal, ein geprüfter Chronometer muss zwischen minus 4 und plus 6 Sekunden bleiben, während Quarzuhren mit 15 bis 30 Sekunden Abweichung im Monat arbeiten.
- Uhrenrevision: wann sie fällig ist und was sie kostet
Eine mechanische Uhr braucht alle fünf bis sieben Jahre eine Revision, weil das Öl in den Lagern verharzt, und sie kostet je nach Werk 250 bis 900 Euro, während bei Quarzuhren nur der Batteriewechsel mit Dichtungsprüfung für 25 bis 70 Euro anfällt.
- Wasserdicht bei Uhren: was die Angaben bedeuten
Die Bar-Angabe beschreibt einen im Labor statisch geprüften Druck und nicht die Tauchtiefe, weshalb eine Uhr mit 3 bar zwar Spritzwasser verträgt, aber weder zum Duschen noch zum Schwimmen geeignet ist.
- Uhr verkaufen: wie der Preis zustande kommt
Der Ankaufspreis einer Uhr richtet sich nach der Referenznummer, dem Zustand und der Vollständigkeit der Papiere, wobei Händler 20 bis 35 Prozent unter dem erzielbaren Endkundenpreis anbieten und fehlende Box und Zertifikat den Wert um 10 bis 25 Prozent drücken.
- Uhrenarmband wechseln: Preise nach Material
Ein Lederband kostet 40 bis 180 Euro und hält ein bis zwei Jahre, ein Stahlband 90 bis 400 Euro und praktisch unbegrenzt, wobei der Wechsel in der Werkstatt 10 bis 30 Euro kostet und bei Schnellwechselstegen auch ohne Werkzeug gelingt.
- Unfallwagen kaufen: wann es sich rechnet
Ein reparierter Unfallwagen kostet 20 bis 40 Prozent weniger als ein unfallfreies Fahrzeug, und der Kauf lohnt sich, solange der Schaden außerhalb der tragenden Struktur lag, fachgerecht behoben wurde und mit einem Gutachten belegt ist.
- Quadratmeterleistung: wie schnell gereinigt wird
Die Quadratmeterleistung beschreibt, wie viele Quadratmeter eine Reinigungskraft in einer Stunde bearbeitet, und sie liegt bei offenen Büroflächen bei 250 bis 400, bei Zellenbüros bei 150 bis 250 und in Sanitärbereichen bei 40 bis 80 Quadratmetern.
- Unterspannbahn: wann sie Pflicht ist und was sie kostet
Eine Unterspannbahn ist immer dann erforderlich, wenn das Dach ausgebaut ist, die Regeldachneigung unterschritten wird oder erhöhte Anforderungen bestehen, und sie kostet mit Konterlattung 12 bis 27 Euro je Quadratmeter, lässt sich aber nur bei abgedecktem Dach erneuern.
- UV oder LED: was die Lampe im Studio unterscheidet
LED-Lampen arbeiten in einem engen Wellenlängenbereich um 365 bis 405 Nanometer und härten in 30 bis 60 Sekunden aus, klassische UV-Röhren decken ein breiteres Spektrum ab und brauchen 90 bis 120 Sekunden, weshalb die Gesamtbelichtungszeit bei LED deutlich kürzer ausfällt.
- Vegan auf der Karte: was der Begriff verspricht
Der Begriff vegan ist in der EU nicht abschließend rechtlich definiert, doch wer ein Gericht so bezeichnet, sichert damit zu, dass keine Zutat tierischen Ursprungs enthalten ist, und eine falsche Angabe ist eine Irreführung mit wettbewerbs- und lebensmittelrechtlichen Folgen.
- Wasserschaden: wer die Reinigung bezahlt
Bei einem Leitungswasserschaden zahlt die Gebäudeversicherung die Bausubstanz und die Hausratversicherung die beweglichen Sachen, während Starkregen und Rückstau nur mit einer zusätzlichen Elementarschadenversicherung gedeckt sind.
- Weißgold rhodinieren: wie oft die Schicht erneuert wird
Die Rhodiumschicht auf Weißgold hält bei täglichem Tragen ein bis drei Jahre und wird für 40 bis 90 Euro je Stück erneuert, wobei die Beschichtung beliebig oft wiederholbar ist, weil dabei kein Material des Rings abgetragen wird.
- Winterdienst: ab wann und bis wann geräumt sein muss
Üblich sind Räum- und Streuzeiten von 7 bis 20 Uhr an Werktagen und von 9 bis 20 Uhr an Sonn- und Feiertagen, wobei die genauen Zeiten in der Satzung der jeweiligen Gemeinde stehen und der Eigentümer für Stürze haftet, wenn er sie nicht einhält.
- Winterreifen: die Regel ohne festes Datum
In Deutschland gilt keine kalendarische Winterreifenpflicht, sondern eine situative: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte dürfen Kraftfahrzeuge nur mit Reifen gefahren werden, die das Alpine-Symbol tragen.
- GIA, IGI, HRD: welches Diamant-Zertifikat zählt
Alle großen Labore bewerten nach denselben Skalen, unterscheiden sich aber in der Strenge, weshalb derselbe Stein in einem Labor als G/VS1 und in einem anderen als F/VVS2 eingestuft werden kann, was im Preis 10 bis 25 Prozent ausmacht.
- 585 oder 750: was der Stempel über den Wert sagt
750er Gold enthält 75 Prozent Feingold und damit 28 Prozent mehr als 585er mit 58,5 Prozent, dafür ist es weicher und im Alltag anfälliger für Kratzer.
- Allergene auf der Karte: was vorgeschrieben ist
Für 14 gesetzlich festgelegte Allergene besteht Kennzeichnungspflicht, auch bei unverpackter Ware im Restaurant, wobei die Angabe schriftlich erfolgen muss oder mündlich, wenn ein schriftlicher Hinweis auf diese Möglichkeit gut sichtbar aushängt.
- Auto privat oder beim Händler kaufen: der Vergleich
Privat gekaufte Fahrzeuge kosten in der Regel 8 bis 15 Prozent weniger als beim Händler, dafür entfällt die Gewährleistung, die beim Händler zwei Jahre beträgt und sich nur unter engen Bedingungen auf ein Jahr kürzen lässt.
- Dach neu decken: was der Quadratmeter kostet
Eine komplette Neueindeckung kostet einschließlich Gerüst, Lattung, Unterspannbahn und Entsorgung 120 bis 280 Euro je Quadratmeter Dachfläche, bei einem Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern also 18.000 bis 42.000 Euro.
- Ist die Dachdämmung Pflicht? Was das Gebäudeenergiegesetz verlangt
Die oberste Geschossdecke eines beheizten Gebäudes muss so gedämmt sein, dass der Wärmedurchgangskoeffizient 0,24 Watt je Quadratmeter und Kelvin nicht überschreitet, wobei ein entsprechend gedämmtes Dach darüber die Pflicht ebenfalls erfüllt.
- Wie lange der Dachdecker haftet
Für Arbeiten an einem Bauwerk verjähren Mängelansprüche nach § 634a BGB in fünf Jahren ab der Abnahme, wird die VOB/B wirksam vereinbart, sind es vier Jahre.
- Welche Förderung es für die Dachsanierung gibt
Für die Dämmung des Dachs zahlt der Bund über die BAFA einen Zuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten, mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 Prozent, gedeckelt bei 30.000 Euro je Wohneinheit und Jahr, mit Fahrplan bei 60.000 Euro.
- Gebäudereinigung: was der Quadratmeter kostet
Die Unterhaltsreinigung kostet je nach Fläche und Ausstattung 0,20 bis 0,60 Euro je Quadratmeter und Durchgang, Stundensätze liegen bei 26 bis 42 Euro netto.
- Gebrauchtwagen vom Händler: welche Rechte gelten
Beim Kauf vom Händler haftet dieser zwei Jahre für Mängel, die schon bei Übergabe vorhanden waren, und eine Verkürzung auf ein Jahr ist nur wirksam, wenn der Käufer vorher eigens darauf hingewiesen und die Verkürzung ausdrücklich und gesondert vereinbart wurde.
- Gold verkaufen: wann der Gewinn steuerfrei bleibt
Wer Gold länger als ein Jahr gehalten hat, zahlt auf den Gewinn keine Steuer, und innerhalb des Jahres bleibt er steuerfrei, solange alle privaten Veräußerungsgewinne zusammen unter 1.000 Euro im Kalenderjahr liegen.
- Warum der Goldankauf den Ausweis verlangt
Das Geldwäschegesetz verpflichtet Edelmetallhändler, bei Barzahlungen ab 2.000 Euro die Identität festzustellen, bei allen anderen Güterhändlern liegt die Schwelle erst bei 10.000 Euro.
- Goldankauf: was pro Gramm wirklich gezahlt wird
Gezahlt wird der Feingoldanteil zum Tageskurs abzüglich einer Marge von üblicherweise 5 bis 20 Prozent, bei 585er Schmuck also gut die Hälfte des Kurswerts pro Gramm.
- Karat in Promille: die Umrechnung in einer Tabelle
Karat beim Gold gibt den Anteil in Vierundzwanzigsteln an: 24 Karat entsprechen 999 Tausendsteln, 18 Karat 750, 14 Karat 585 und 8 Karat 333.
- Manipulierter Tacho: woran man ihn erkennt
Ein manipulierter Kilometerstand verrät sich fast immer über Widersprüche zwischen Anzeige, Serviceeinträgen, Verschleißbild und ausgelesenen Steuergeräten, und die Manipulation selbst ist nach § 22b StVG strafbar.
- Hygiene im Nagelstudio: woran man ein gutes erkennt
Ein gutes Studio desinfiziert oder sterilisiert Instrumente nach jedem Kunden, arbeitet mit Staubabsaugung, verwendet Einmalfeilen und kann die verwendeten Produkte mit Inhaltsstoffen benennen.
- Ringgröße bestimmen: die Maße und der häufigste Fehler
Die in Deutschland übliche Ringgröße entspricht dem Innenumfang in Millimetern, ein Ring der Größe 54 hat also 54 Millimeter Innenumfang und 17,2 Millimeter Innendurchmesser.
- Ist Schmuck über die Hausratversicherung gedeckt?
Schmuck ist in der Hausratversicherung mitversichert, aber nur bis zu einer Wertsachengrenze, die je nach Tarif bei 20 bis 30 Prozent der Versicherungssumme liegt, außerhalb eines anerkannten Tresors oft zusätzlich gedeckelt.
- Sturmschaden am Dach: wer zahlt was
Die Wohngebäudeversicherung ersetzt Sturmschäden am Dach, wenn mindestens Windstärke 8 erreicht war, also 62 Kilometer je Stunde, alles im Haus deckt die Hausratversicherung.
- Treppenhausreinigung: darf sie auf die Miete umgelegt werden?
Ja, die Kosten der Gebäudereinigung gehören nach § 2 Nummer 9 der Betriebskostenverordnung zu den umlagefähigen Betriebskosten, allerdings nur, wenn der Mietvertrag die Umlage von Betriebskosten überhaupt vereinbart.
- Trinkgeld in Deutschland: was üblich ist
Üblich sind in Deutschland 5 bis 10 Prozent des Rechnungsbetrags, meist auf einen glatten Betrag aufgerundet, und Trinkgeld ist rechtlich immer freiwillig.
- Unseriöser Goldankauf: sechs Warnzeichen
Unseriös wird es, wenn Waage, Tageskurs und Feingehalt nicht offengelegt werden, denn genau diese drei Größen bestimmen den Preis und lassen sich vor Ort prüfen.
- Zahngold verkaufen: was die Krone wert ist
Eine einzelne Goldkrone wiegt 1 bis 3 Gramm und bringt je nach Legierung 25 bis 130 Euro, weil Dentalgold neben 40 bis 80 Prozent Gold auch Palladium und Platin enthält.